Wer ist Maria?

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Wer ist Maria?

Wer ist Maria?

Wenn man Maria Raksi zum ersten Mal begegnet, sieht man eine zarte Frau. Eine stille Persönlichkeit, die Menschen freundlich und besonnen begegnet. Nichts an ihr wirkt laut oder fordernd. Eher zurückhaltend. Fast verletzlich.

Doch hinter dieser ruhigen Fassade verbirgt sich eine außergewöhnliche, starke Frau.

Maria hat sich entschieden, Tieren zu helfen. Nicht, weil es einfach ist. Sondern weil es so viele Menschen gibt, die ihnen Leid zufügen. Weil sie nicht wegsehen kann, wenn ein Hund hungrig am Straßenrand liegt. Weil sie nicht akzeptieren möchte, dass Leben einfach weggeworfen wird.

Das Tierheim Asociatia Animalelor Innocente, das Maria heute alleine leitet, wurde von ihr und ihrem Mann Ferenc gegründet. Nach seinem viel zu frühen Tod im Sommer 2023 blieb nicht nur eine große Lücke zurück, sondern auch eine gewaltige Verantwortung. Eine Verantwortung, die heute auf Marias Schultern ruht.

Unterstützt wird sie von ihrer Tochter Ivett und einem Mitarbeiter, der dem Tierheim seit vielen Jahren treu zur Seite steht. Gemeinsam kümmern sie sich Tag für Tag um rund 500 Tiere.

Finanziert wird das Tierheim hauptsächlich durch Steuerabgaben von Firmen und Privatpersonen. Doch die wirtschaftlich schwierigen Zeiten machen auch vor dem Tierschutz nicht halt. Wenn Unternehmen weniger erwirtschaften, kommen auch weniger Spenden an.

Ein kleiner Verein aus Frankreich hilft einige Male im Jahr mit Futter. Hin und wieder findet ein Hund dort ein Zuhause. Dazu kommen Freunde und Unterstützer aus Salonta und Umgebung.

500 Tiere brauchen Hilfe

All das ist wertvoll. Und doch reicht es kaum aus.

Maria weiß nie, ob das Geld für den nächsten Monat reicht. Ob genügend Futter da sein wird. Ob Medikamente gekauft werden können. Ob eine notwendige Tierarztrechnung bezahlt werden kann.

Schon lange nimmt sie keine weiteren Hunde mehr auf. Es fehlt an Platz. Es fehlt an Geld. Es fehlt an allem.

Und doch stehen immer wieder Tiere vor ihrem Tor. Ausgesetzt. Zurückgelassen. Weggeworfen.

Oder sie erhält einen Anruf über hilflose Welpen, die irgendwo ihrem Schicksal überlassen wurden. Oder sie wird gebeten verletzte Hunde einzusammeln.

„Ich kann dann nicht wegsehen“, sagt Maria entschuldigend.

Dabei ist genau das ihre größte Stärke.

Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit euch das Leben der rund 500 Tiere im Tierheim Asociatia Animalelor Innocente

ein wenig besser machen können. Und vielleicht auch das Leben der Menschen, die jeden Tag für sie kämpfen.

Die Arbeit selbst können wir Maria nicht abnehmen. Die bleibt auf ihren schmalen Schultern liegen.

Aber wir können dafür sorgen, dass die finanzielle Last etwas leichter wird.

Für die Tiere. Für Maria. Für die Hoffnung.

Bitte, helft uns, damit wir Maria helfen können.

Dankeschön, Euer Team Napfsucher e.V.

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