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Tschüss 2025

Für uns neigt sich ein Jahr dem Ende zu, das voll war von Emotionen. Wir konnten nicht immer allen Grundsätzen treu bleiben – weil Tierschutz spontan sein muss. Weil Tierschutz handeln muss, wann immer sich eine Möglichkeit bietet.

Und doch sind wir uns selbst treu geblieben. Auch bei kleineren Abweichungen vom Kurs stand eines immer im Mittelpunkt: den Tieren in unserer Obhut ein lebenswertes Dasein zu sichern.

Oft hatten wir Grund zur Freude. Immer dann, wenn wir etwas bewirken konnten. Wenn aus Einsatz etwas Gutes entstand – und das war sehr oft der Fall. Genug Futter, medizinische Versorgung, bessere Unterkünfte: Darauf haben wir unseren Fokus gelegt. Die Not der Haustiere in Rumänien ist so immens, dass jede Hilfe wie ein Tropfen im Fluss erscheint – verschwindend gering im Großen, aber lebensrettend für jedes einzelne Tier.

Aber es gab auch Zeiten voller Traurigkeit. Immer dann, wenn wir Tieren nicht helfen konnten oder von Menschen enttäuscht wurden. Wir mussten erkennen, dass für einige *Tierschutz ein *Geschäftsmodell ist und haben uns distanziert.

Doch, wir haben viel öfter Menschen getroffen, deren Herz genauso für Tiere brennt wie unseres. Menschen, die kämpfen, die nicht wegsehen, die für jede verlorene Seele einstehen.

Mit jeder dieser Erfahrungen sind wir gewachsen.

Unser Wünsche für 2026 sind klar: Wir möchten unseren Grundsätzen treu bleiben. Einer davon ist, nur wenige Hunde zu importieren. Das Problem in Rumänien löst sich unserer Erfahrung nach nicht, indem man es aus dem Land schafft.

Unser Schwerpunkt bleibt deshalb vor Ort: dort, wo wir zumindest für einige Hunde und Katzen den Schritt von „notwendig“ zu „lebenswert“ ermöglichen können. Wir werden auch in 2026 nicht mit spektakulären Bildern um Aufmerksamkeit betteln, sondern auf Aufklärung setzen.

Willkommen 2026

Unsere Arbeit in Deutschland setzen wir fort, so gut es unsere Ressourcen erlauben. Doch es fehlen Pflegestellen – insbesondere für Hunde, die sich bereits hier befinden. Erschreckend ist für uns, wie viele Menschen Hilfe bei uns suchen, weil sie sie anderswo nicht mehr bekommen. Häufig stehen Vereine dahinter, von denen wir das niemals erwartet hätten.

Auch private Vermittlungen tragen leider häufig dazu bei, dass verzweifelte Familien, mit überforderten Hunde, sich selbst überlassen sind.

Wir werden weiterhin ein paar Hunde aus Rumänien in Deutschland aufnehmen – immer mit dem Bewusstsein, dass die Plätze knapper werden und die Erwartungen der Adoptanten nicht selten an deren eigenem Können scheitern. Es ist ein schmaler Grat der Verantwortung, auf dem wir uns bewegen.

Zum Schluss bleibt zu sagen:

Wir freuen uns, wenn IHR -- ihr wunderbaren Lieblingsmenschen da draußen – auch weiterhin an unserer Seite bleibt. Gemeinsam mit euch möchten wir weiter für ein besseres Leben der vergessenen Seelen kämpfen.

Willkommen 2026 

Eure Napfsucher e.V.

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